Mein erstes Mopar in Form eines 73er „basic“ 318er Charger habe ich 1 Jahr nach meinem Führerschein 2016 „ungesehen“ über Kleinanzeigen gekauft für 12.800 Euro.
(Das waren noch Preise)
Er kam glaube aus dem Raum Düsseldorf, ich habe den Charger beim Türken erworben, der sich bei Kleinanzeigen „Dr. Mabuse“ genannt hat.
Als der Wagen per Spedition ankamm, roch er auffällig nach grünen Tee.
Da hat jemand mehr als ein bisschen auf den Teppich der Rücksitzbank „gekleckert“ sodass ich den erstmal trocken legen musste.
Leider ging schon die erste Fahrt nach der Anmeldung schief.
Die Bremsen waren vorne anscheinend leicht fest, habe mich gewundert, dass er in D nicht langsam anfuhr aber war ja noch fast blutiger Anfänger was US-Cars angeht.
Jedenfalls roch es nach ein paar Kilometern extrem verbrannt.
Die Bremsscheiben und Klötze haben vorne gequalmt.
Die hässlichen Keskin Felgen die in etwa so aussahen, waren auch so heiß das man sie nicht mehr anfassen konnte.

(Zum Glück waren noch 14 Zöller dabei, die man auf den Bildern unten sieht und etwas zeitgenössischer aussahen)
Die Werkstatt war aber nur 500m entfernt also hat mir mein mittlerweile Stammschrauber empfohlen, ihn nach einiger Zeit dann langsam auf eigner Achse selbst da hinzufahren.
Natürlich ist der Eimer dann nicht mehr angesprungen, bis dann der Kollege vorbeikam, wo er dann doch noch mal aus eigener Kraft angesprungen ist.
Im Endeffekt mussten Bremsscheiben, Klötze vorn neu gemacht werden sowie Lichtmaschine, die nicht mehr geladen hat.
Da ich noch wie gesagt recht unerfahren mit Oldtimern war, musste ich schnell feststellen, wie schnell die „Spachtel Bomber“ rosten, wenn man sie als Daily fährt, besonders bei Salz und Schnee also habe ich das bei den zukünftigen US-Oldtimer gelassen.

Im Endeffekt schade, dass die Preise nicht damals stagniert sind.
In dem Preisbereich würde ich mir jederzeit wieder einen „basic“ 3rd Gen Charger holen und ihn als fast Daily zwischen März-Nov. fahren.














